Unfallserie auf der A 5
Der THW-Ortsverband Baden-Baden wurde durch die Autobahnpolizei Bühl alarmiert und rückte zunächst mit dem THV-Fahrzeug und dem GKW I zur Unfallstelle in Höhe des Baden-Badener Vororts Sandweier aus. Ein weiteres Fahrzeug wurde zur Absicherung des Rückstaus eingesetzt, der aufgrund der Vollsperrung entstand und bis zu 15 km Länge erreichte. Aufgabe der Helfer an der Einsatzstelle war zunächst die Unterstützung der Baden-Badener Feuerwehr bei den Bergungsmaßnahmen. Diese gestalteten sich schwierig, da der mit Fruchtsaft beladene Auflieger zunächst nicht angehoben werden konnte. Erst nachdem die Einsatzkräfte die Mittelleitplanke demontiert hatten und der 120 t-Autokran näher an den Tankauflieger herankam, war das Anheben und die Bergung des getöteten Transporterfahrer möglich. Erst hier wurde klar, dass keine weiteren Personen in dem Wrack eingeklemmt waren. Mit Einbruch der Dämmerung kam auch der Lichtmast-Anhänger des THW zur Ausleuchtung der Unfallstelle zum Einsatz.
Insgesamt ereigneten sich acht meist kleinere Unfälle mit einem Toten und neun Verletzten, davon vier schwer. Der Autobahnabschnitt zwischen Baden-Baden und Rastatt blieb bis in die Abendstunden voll gesperrt. Vom THW waren eingesetzt: 15 Helfer, THV-Bus, GKW I, GKW II, MTW und Lichtmast-Anhänger.
Fotos: Georg Stratmann
{imggallery 24}
| < Zurück | Weiter > |
|---|




