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Tornado über Baden-Baden hinterlässt Bild der Verwüstung

Tornado über Baden-Baden hinterlässt Bild der Verwüstung

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Einsatzberichte - 2009

Mit Motorsägen wurden zahlreiche umgestürzte Bäume zerkleinertDritte Alarmierung des THW Baden-Baden in drei Tagen.

Auch am 14. Mai kamen die Helfer des OV Baden-Baden nicht zur Ruhe.

Beim bisher größten Einsatz in dieser Woche wurde den Helfern einiges abverlangt.

Kurz nach 19 Uhr fegte ein Tornado über die Kurstadt, gebündelt mit Hagel und Starkregen wie die letzten Tage zuvor auch. Die Alarmierung der Feuerwehr ließ nicht lange auf sich Warten.

Mit Motorsägen wurden zahlreiche umgestürzte Bäume zerkleinertVollalarm wurde ausgelöst und die Helfer wurden erneut zur Unterstützung gerufen.

Der kurze aber sehr heftige Sturm entwurzelte zahlreiche Bäume, riss Ziegel von den Dächern und wirbelte Holz und Blechteile durch die Luft.

Das THW Baden-Baden bekam zusammen mit der Feuerwehr-Abteilung Varnhalt einen großen Einsatzabschnitt zugewiesen. Die Katzensteinstraße, die Verbindungsstraße von der Weststadt zum Rebland, war in Höhe des Hofguts Fremersberg übersät von umgestürzten Bäumen. Bei vielen Helfern kamen wieder die Bilder des Orkans „Lothar“ vor Augen, da die Verwüstungen ähnlich erschienen.

Bäume brachen wie Streichhölzer, obwohl viele einen großen Durchmesser hatten.

Mit dem Radlader wurden die zerkleinerten Bäume von der Fahrbahn geräumtMotorsägen waren im Dauereinsatz. Die Seilwinde des GKW I und der Radlader des THW wurden eingesetzt, um die Fahrbahn zu räumen, nachdem die Bäume mühevoll zerkleinert wurden. Auch Spezialfahrzeuge des Forstamts waren angerückt, um die Holzmassen zu bewegen.

Die Helfer sägten und schleppten stundenlang, sodass dieser Einsatzabschnitt, der ca. 2 Kilometer Strecke und 35 umgestürzte Bäume umfasste, gegen 23.30 Uhr abgearbeitet war.

Die Kollegen der Feuerwehr waren in der Innenstadt im Dauereinsatz. Dort betraf es vorwiegend die Lichtentaler Allee und den Augustaplatz. Bäume fielen auf Autos und in die Oos, Dächer wurden teilweise abgedeckt und ein Mann wurde durch herumfliegende Teile verletzt. Zudem mußten noch einige Keller leer gepumpt werden.

Gegen 00.00 Uhr waren die meisten Einsätze erledigt und es konnte noch in gemütlicher Runde auf der Feuerwache Verpflegung aufgenommen werden.

Alte Bäume hielten der Wucht des Tornados nicht standNach Reinigung der Geräte und Wiederherstellen der Einsatzbereitschaft konnten die Helfer gegen 01.30 Uhr den verdienten Heimweg antreten.

Im Einsatz befanden sich 25 Helfer.

Fahrzeuge: GKW 1, GKW 2, Kipper mit Ladekran, Radlader, MKW FGr. E mit Lichtmastanhänger, MTW Sprinter und Wechselladerfahrzeug mit AB Mulde.