Gefahrgut-Unfall fordert die Helfer des THW
Nach einem Gefahrgut-Unfall am frühen Morgen des 01.09.2007 wurde das THW Baden-Baden von der Feuerwehr zur Unterstützung alarmiert.
Ein LKW-Fahrer war mit seinem Lastzug auf ein Wohnmobilgespann aufgefahren. Hierdurch geriet der Lastzug ins Schleudern und der Anhänger kippte um. Die Ladung – sieben Behälter mit je 800 Litern Fassungsvermögen – wurde beschädigt. Daher flossen auch die Gefahrenstoffe Kaliumhydroxidlösung, Natriumhydroxid und Phosphorsäure auf die Fahrbahn.

Um 07.15 Uhr wurde für das THW Alarm ausgelöst. Rund 90 Einsatzkräfte der Feuerwehr Baden-Baden, der Werksfeuerwehr einer Chemiefirma und des THW sicherten und bargen die Ladung. Aufgabe des THW war unter anderem, mit Trennschleifern die Außenwand des Anhängers aufzutrennen, mit dem Kran des Kippers diese dann nach oben wegzuziehen, um an die Ladung zu gelangen. Anschließend wurden mit dem Gabelstapler die Behälter neu geordnet.

Zudem übernahm das THW die Ausleitung an der Tank- und Rastanlage Baden-Baden, da die Autobahn in Richtung Süden für mehrere Stunden gesperrt wurde. Es bildete sich ein Stau von 18 Kilometern Länge.

Gegen 14.30 Uhr wurde die Sperrung aufgehoben. Nach Wiederherstellen der Einsatzbereitschaft war für das THW dieser Einsatz um 15.15 Uhr beendet.

Im Einsatz befanden sich 23 Helfer, GKW 1, GKW 2 mit Tieflader und Gabelstapler, Kipper mit Ladekran und zwei MTW.
| < Zurück | Weiter > |
|---|
Geschrieben von: Marcus Schlewitz





