OV BAD - intern

Valid XHTML 1.0 Transitional

 

CSS ist valide!

Katastrophenschutzübung

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. PDFDruckenE-Mail

Aktionen - 2007

Ein Zugunglück war das Szenario für die Katastrphenschutz-Übung im Stadtkreis Baden-Baden"Stahlplatten rammen Personenzug" war die Annahme der Katastrophenschutz-Übung 2007 im Stadtkreis Baden-Baden. Über 400 Einsatzkräfte der kurstädtischen Hilfsorganisationen waren Ende April am Bahnhof Baden-Baden und im Amt für öffentliche Ordnung an der Übung beteiligt. Dabei galt es, die Rettung und Versorgung von 50 zum Teil schwer verletzten Personen im Zusammenspiel der Rettungskräfte realitätsnah zu trainieren. Dazu stellte die Deutsche Bahn AG zwei Personenwaggons zur Verfügung.

 

 

 50 Mitglieder der Jugendfeuerwehr mimten die VerletztenDer verunglückte Personenzug war nur durch einen Um 8:45 Uhr erfolgte die Alarmierung der Feuerwehr und des Rettungsdienstes mit der Schilderung der Lage. Auf einem Güterzug hätten sich Stahlplatten verschoben und einen im Bahnhof Baden-Baden stehenden Personenzug gerammt. Im Zug befänden sich ungefähr 200 Reisende die zum Teil schwer verletzt wurden. Sofort setzten sich die ersten Rettungskräfte in Richtung der Unglückstelle in Bewegung. Dort angekommen wurde schnell klar, dass weiteres Personal notwendig ist. Zahlreiche Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehr, ein Großaufgebot vom Roten Kreuz sowie der Technische Zug des THW Baden-Baden wurden alarmiert. Zudem wurde bei der Stadtverwaltung der Katastrophen-Einsatzstab unter Leitung von Bürgermeister Rückert einberufen.

  

Vorbereitung von Rüsthölzern Da eine Person unter den Zug geschleudert wurde, musste ein Wagen angehoben werden Für das THW sah das Übungsdrehbuch verschiedene Aufgaben vor: Zunächst sollte ein Waggon angehoben werden, damit eine darunter eingeklemmte Frau geborgen werden konnte, die beim Unglück aus dem Zug geschleudert wurde. Die Fachgruppe Elektroversorgung übte die Sicherstellung der Stromversorgung für alle eingesetzten Kräfte. Außerdem standen für die 1. Bergungsgruppe Brennschneide-Arbeiten auf dem Programm.

Im Vorfeld der Übung fertigte der Technische Zug ein Portal an, das einen Rettungszugang durch die Schallschutzmauer simulierte. Sämtliche Transporte von Gerät und Verletzten mussten durch dieses Portal erfolgen. 

 

 

In einem Zelt war die Einsatzleitung der Feuerwehr untergebracht Die Verletzten wurden vom DRK fachgerecht versorgt An der Übung waren insgesamt 440 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Deutschem Roten Kreuz, THW, Bergwacht, DLRG, Notfall-Krisen-Team, Bundeswehr, einer Dokumentationsgruppe des Markgraf-Ludwig-Gymnasiums sowie Landes- und Bundespolizei beteiligt. Zum abschließenden Mittagessen trafen sie sich in der Fahrzeughalle des THW. Eine abschließende Besprechung der Übung fand am 11. Mai bei der Stadtverwaltung Baden-Baden statt.

 

 

Vorbereitung des Brennschneidgeräts durch Feuerwehr und THW Einsatz des BrennschneidgerätsZusammenarbeit zwischen DLRG, Bundeswehr und THW im Einsatzstab Pressekonferenz mit Erläuterung der Lage