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THW sprengt für Forstamt

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Aktionen - 2010

Der Sprengstoff wird in die vorbereiteten Sprenglöcher gefülltExplosiv ging es am 05.06.2010 im Bereich Schmalbach im Baden-Badener Stadtwald zu. Das Technische Hilfswerk (THW) sprengte für das Forstamt ca. 18 Tonnen Granitgestein, damit die Waldwege erweitert werden können.

Unter Leitung des Sprengberechtigten Klaus Anderer wurden in den Tagen zuvor über 40 Sprenglöcher in den harten Granit gebohrt, jedes 60 cm tief. Dort hinein verteilten die Helfer ungefähr zwei Kilogramm des Sprengstoffs „Eurodyn 2000“, womit auf Knopfdruck etwa acht Kubikmeter Felsen aus dem Berg gelöst wurden.

 

Vorbereitungsarbeiten„Für die Forstarbeiten werden immer größere Fahrzeuge im Wald eingesetzt. Dafür werden die Waldwege im Bereich von Engstellen fortwährend erweitert, was wir mit der Sprengung des Gesteins im Bereich Kesselsberg bei Schmalbach ermöglicht haben“, erläuterte Anderer die Sprengung. Das Wegenetz im Baden-Badener Stadtwald erstreckt sich auf über 500 km Länge, die ständig unterhalten werden müssen.

Für das THW sind solche Maßnahmen ideale Übungsobjekte, da jeder Sprengberechtigte für den Erhalt seiner Lizenz alle zwei Jahre eine Sprengung durchführen muss. Parallel dazu nahmen zwölf Sprengberechtigte aus ganz Baden-Württemberg die Gelegenheit wahr, sich in Baden-Baden fortzubilden.

Der Granit hatte keine Chance...Das THW unterhält eigene Sprenggruppen, die bei verschiedenen Maßnahmen eingesetzt werden können. Meist sind dies die Beseitigung von Trümmerteilen, Sturmschäden oder Treibgut bei Hochwassern. Gesprengt werden kann auch, um z. B. bei Großbränden oder Erdbeben in Gebäude einzudringen.